Schuljahr 2014/15

25. Juni 2015

Spielerisch durch die Welt der Lebensmittel

Ess-Kult-Tour an der Realschule Oberpleis

Wie bringt man Jugendliche dazu, über ihr Kauf- und Essverhalten nachzudenken, Werbebotschaften zu durchschauen und Lebensmittel kritischer zu beurteilen? Alle Schüler und Schülerinnen der Klassen 7 und 8 durchliefen in der Zeit vom 15. bis 25. Juni 2015 die sogenannte „Ess-Kult-Tour“, ein interaktives Lernangebot der Verbraucherzentrale NRW unter der Leitung der Oecotrophologin Ursula Hecht-Wagner.

An der Station „Snackchecker“ waren die Jugendlichen gehalten, bei den Mahlzeiten für eine bestimmte Figur wie etwa Bauarbeiter Karl, Student Dominik oder Schülerin Nina den Bedarf an Fett, Eiweiß, Kohlenhydraten und Energie im Auge zu behalten. Die Werbung für die Zielgruppe der Jugendlichen wurde an der Station „Werbeprofi“ kritisch hinterfragt. Die Station „Umweltexperte“ ermöglichte mit Hilfe eines Netbooks die Berechnung der Umweltbelastungen für Lebensmittel mit unterschiedlichem „Lebensweg“. Beim „Spurensucher“ erfuhren die Schülerinnen und Schüler, welche Bedeutung Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln haben.Frischecheck

Mit der Station „Lebensmittelretter“ erweiterten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zur Lagerung von Vorräten, sie reflektierten ihr eigenes Verhalten und benannten Strategien zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen. Eine besondere Motivation bot die Station „Chefkoch“. Hier bereiteten die Schülerinnen und Schüler ein Pesto aus frischen Zutaten zu und konnten dabei eine eigene Rezeptur entwickeln.

PestoUrsula Hecht-Wagner ist es gelungen, die Schüler und Schülerinnen zu einem genaueren Blick auf ihre Ernährung zu motivieren und sie mit vielen nützlichen Fakten zu versorgen. „Und geschmeckt hat es sowieso!“, erklärten die Schüler nach dem Genuss von Baguette mit leckerem selbst kreiertem Pesto.

 Sylvia Grosse und Klasse 7B

 

 

 

24. Juni 2015

Ms Secretary of School

Verabschiedung unserer Schulsekretärin Marianne Brusius am 22. Juni 2015

Mit einer aFrau_Brusiususgiebigen Feierstunde wurde Marianne Brusius, unsere Schulsekretärin, nach 18 Jahren Tätigkeit in der Realschule Oberpleis in den Ruhestand verabschiedet.

Frau Brusius saß fast zwei Jahrzehnte im Zentrum des schulischen Trubels. Sie war ein wichtiges Bindeglied zwischen Schülerinnen und Schülern, deren Eltern, den Lehrkräften und der Gemeindeverwaltung.

Frau Brusius ist der Prototyp, wenn es um gesunde Nerven und Empathie geht. Kein Kind blieb unversorgt, wenn es unter Bauch- oder Herzschmerz litt, wenn das Telefon pausenlos klingelte und tausenderlei andere Aufgaben parallel zu erledigen waren. Auch Lehrer und Lehrerinnen waren vor ihrem Schreibtisch gut aufgehoben, wenn sie Wichtiges oder Unwichtiges mitzuteilen oder zu erledigen hatten, ebenso Eltern, die Mitglieder der Schulleitung, die Hausmeister und jeder andere Mensch, der mit einem Anliegen im Sekretariat ankam.

P1120580Im Namen der Stadtverwaltung dankte Bürgermeister Wirtz der Ruheständlerin für ihre Arbeit. Frau Gundelach, unsere ehemalige Schulleiterin, zeichnete Frau Brusius‘ Arbeitsweg nach und wies auf viele besondere Ereignisse und Herausforderungen hin, die sie gemeinsam erlebt und gemeistert haben. Die Mitglieder des Lehrerrats lobten unsere „Ms Secretary of School“ und überreichten Geschenke. Und die Lehrerschaft (inklusive vieler ehemaliger Kolleginnen und Kollegen) ließ es sich schließlich nicht nehmen, ihre Glückwünsche mit einem Lied zu überbringen.P1120572

Christof Henker, Philip Hüttemann, Sandro Salvaggio und Herr Gesell ergänzten mit Geige, Querflöte und Klavier die feierliche Verabschiedung.

Wir alle wünschen Frau Brusius viel Gesundheit, Freude und Glück im Ruhestand! Wir werden sie sehr vermissen, wenn sie am 29. Juni 2015 endgültig ihren letzten Arbeitstag gehabt hat.

Sylvia Grosse, Pressearbeit RSO

 

 

17. Juni 2015

1965 – Theateraufführung an der Realschule Oberpleis

Eine irre Geschichte um einen irren Lord begeisterte das Publikum in der Aula der Realschule Oberpleis.

Trotz des Schuljahresendstresses gelang es der Schauspieltruppe unter der Leitung von Barbara Wolff und Manfred Hupperich, ein Bühnenstück auf die Beine zu stellen, das neben Schauspiel, Gesang und Tanz auch jede Menge guter Laune präsentierte.

Der verrückte Lord McMaluck (Robert Maluck) kapert die Realschule Oberpleis und nimmt zwei Schüler als Geiseln, um seine Allmachtsphantasien durchsetzen zu können. Lord_McMaluckMcMaluck ist überzeugt davon, dass er im Jahr 1965 steckengeblieben ist. Das aufwändig gestaltete Bühnenbild zollt McMalucks Leidenschaft für die Vergangenheit Tribut: Cocktailsessel, Retro-Telefon mit Wählscheibe, große Poster mit den Konterfeis der Beatles.

McMalucks Gegenspieler, eine Gruppe von Schülern und Journalisten des General-Anzeigers, wollen die Realschule samt Geiseln vom verrückten Lord befreien. Es entspinnt sich ein musikalisches Duell, in dessen Verlauf viel gesungen und auch getanzt wird. Hier überzeugten insbesondere Jennifer Henkel, Filippo Spiteri, Lena Ottersbach, Marina Lache und Magdalena Selzer (Gesang) sowie die Tänzer Benedikt Fuhr und Sandro Salvaggio.Ensemble

Selbstverständlich wird die Realschule im fünfzigsten Jahr ihres Bestehens dann doch noch gerettet. „Ein toller Abschluss für das Schuljahr!“, kommentierte ein Zuschauer.

Spielleitung

Sylvia Grosse, Pressearbeit RSO

 

 

 

14. Juni 2015

Wahre Helden wissen, wann sie gehen müssen

 Realschule Oberpleis verabschiedet ihren Abschlussjahrgang

Auch in diesem Jahr wurde der Abschlussjahrgang der Klassen 10 mit einer feierlichen Verabschiedung in der Aula der Realschule Oberpleis (RSO) offiziell entlassen.

Abschluss2015Schüler, ihre Eltern und Lehrer blickten zurück auf die vergangenen sechs Schuljahre, die nun erfolgreich abgeschlossen wurden. Von den 97 jungen Damen und Herren haben 89 die Fachoberschulreife erreicht, einige erhalten den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 bzw. Klasse 9. 37 Schüler und Schülerinnen haben die Berechtigung erworben, eine gymnasiale Oberstufe zu besuchen.

Besondere Erwähnung und Würdigung fand das außergewöhnliche Engagement vieler Schülerinnen und Schüler in der RSO in den vergangenen Jahren. Sie organisierten als Sporthelfer den Pausensport für ihre Mitschüler, arbeiteten im Rahmen der schulischen Suchtprävention als „Peers“ und standen bei Konflikten als Streitschlichter bereit, sie setzten sich als Pausenaufsichten ein, waren als Naturparkwächter, im Brasilienprojekt oder als Schulsanitäter im Einsatz. Allen Schülern wurde für ihren Einsatz herzlich gedankt.

Darüber hinaus wurden die jeweiligen Klassenbesten für ihre besonderen Leistungen Beste_Absolventengeehrt (von links: Kai Winkler, Katrin Hombeuel, Robert Maluck, Mina Machura,  Tom Palmowski, Lara Staffel, Kimberly Schönfelder, Jessica Schmall sowie Jan Kammler).

 

 

Zahlreiche Gratulanten, unter ihnen Bürgermeister Peter Wirtz und Katja Höschler für die Elternschaft, wünschten den Schülerinnen und Schülern alles Gute für die Zukunft. Für ein stimmungsvolles musikalisches Unterhaltungsprogramm sorgten die Schüler Christof Henker, Philip Hüttemann, Romila Mock, Katrin Hombeuel, Charlotte Radermacher und Michael Schmiganowski.

Die kommissarische Schulleiterin Monika Mattke bezog sich auf das Abschlussmotto des Jahrgangs „Wahre Helden wissen, wann sie gehen müssen“. Die Ausbildung an der Realschule werde sich sicherlich in der Zukunft als eine solide Basis für wahres Heldentum erweisen, so Monika Mattke. Sie entließ die heldenhaften Schüler mit allen guten Wünschen.

Sylvia Grosse, Pressearbeit RSO

 

 

25. April  2015

Zukunftsplanung vor Ort

Die Berufsinfo-Veranstaltung in der Realschule Oberpleis gibt Jugendlichen seit Jahren direkt vor Ort Hilfestellung bei der Suche nach einem geeigneten Beruf.

Die Realschule Oberpleis führte am Samstag, dem 25. April 2015 von 9 bis 13 Uhr für alle Jugendlichen einen großen Berufsinformationstag in der Aula des Schulzentrums durch. Inzwischen hat sich dieser schulische Pflichttermin zu einer großen, professionellen Berufsmesse entwickelt, bei der an aufwendigen Messeständen freundlich und kompetent nach Nachwuchs gesucht wird.

Insgesamt 48  Aussteller, darunter viele Unternehmen, mittelsBerufsinfo01tändische Betriebe und Handwerker aus der Region,  stellten verschiedene Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten vor. Etliche weiterführende Schulen waren vor Ort und präsentierten ihre beruflichen Bildungsgänge. Auch über Möglichkeiten beim Bundesfreiwilligendienst, der Bundeswehr, Polizei, Bundespolizei, Finanzverwaltung und Justiz wurden Schülerinnen und Schüler, die oft gemeinsam mit ihren Eltern die Messe besuchten, informiert. Für einige ergab sich daraus bereits ein Angebot für einen Praktikumsplatz oder ein persönlicher Kontakt für eine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz.

 

19. April 2015

7. Platz unter den Realschulen beim Schulmarathon in Bonn!

Am  Sonntag, dem 19. April 2015, nahmen einige Schülerinnen und Schüler unserer Schule im Rahmen des „Deutsche Post Marathons“ am Schulmarathon teil.PostMarathon

Beim Schulmarathon bilden je sieben Schüler eine Mannschaft, die als sogenannte EKIDEN-Staffel die Distanzen 5km – 10km – 5km – 10km- 5km – 7,2km zurücklegen. Der 7. Läufer steht als Reserve zur Verfügung und darf, falls sein Einsatz nicht notwendig wird, ein Teilstück mitlaufen.

Unser Team schlug sich in der Aufstellung Julius Heims (9a), Simon Schmandt (7c), Adrian Fries (8c), Simon Dewes (7a), Vanessa Klein (7b), Jan Pusdrowski (8a) und Mette-Luna Kreutz (7d / Ersatzläuferin) beachtlich und belegte von 218 ins Ziel gekommenen Staffeln den 120. Platz. In ihrer Wettkampfklasse (89X = Alter aller Schüler nicht über 89 Jahre / gemischt geschlechtlich) wurde sie von 59 Mannschaften sogar 35. Und es kommt noch besser: Von allen gestarteten Realschulen wurde unser Team sehr gute Siebte.

Wichtiger als die gute Platzierung war aber allen Startern das tolle Erlebnis, zusammen mit 13.000 Läufern und angefeuert von über 200.000 Zuschauern am Wegesrand den Lauf gut und gesund durchgehalten zu haben.

Thomas Schneiders
Sportlehrer + Leiter des Organisationsteams

 

20. März 2015

Projekttage und Schulfest an der RSO

Die Projekttage  unter dem Motto “50 Jahre RSO – Wir sind noch da”  fanden in der Zeit vom 17. bis 20. März statt.

Von Dienstag bis Donnerstag fand kein regulärer Unterricht statt, sondern die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Projektgruppen in der Schule oder unternahmen Ausflüge in die Natur, in Museen, zu Sportanlagen usw. Insgesamt standen 24 verschiedene Projektthemen zur Auswahl, sodass alle Schülerinnen und Schüler nach Angabe von drei gleichwertigen Wünschen an einem Projekt ihrer Wahl teilnehmen konnten.

Die Präsentation der Ergebnisse fand im Rahmen eines Schulfestes am Freitag statt. Die Schülerinnen und Schüler bereiteten im Laufe ihrer dreitägigen Arbeit mit dem Projektthema eine Präsentation vor, die sie am Freitagnachmittag der gesamten Schulgemeinschaft vorstellten.  Interessierte Eltern und Freunde der RSO konnten bei einem Rundgang die Ergebnisse in Bildern, Texten und Ausstellungen bewundern; zudem gab es in der Aula kurze Aufführungen zu besuchen. Für das leibliche  Wohl war im RSO-Café gesorgt, welches durch Eltern der Initiative “Gesundes Frühstück” und engagierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und der Theater-AG betreut wurde. Hier konnte man bei einer Tasse Kaffee und selbst gebackenem Kuchen in Erinnerungen der alten Fotojahrbücher schwelgen. Dabei trafen sich besondere Gäste an diesem Nachmittag: Eine kleine Gruppe ehemaliger Schülerinnen und Schülern, die alle vor 50 Jahren die erste Klasse der neu gegründeten Realschule besucht hatten, betrachteten nun voller Interesse, was aus ihrer damals noch kleinen Schule geworden ist.

Der Erlös des Schulfestes fließt in unsere sozialen Projekte, d. h. in unser Brasilienprojekt und in die Aktionsgruppe “Kinder in Not”, bei der wir zwei Patenschaften unterstützen.

 

 

13. März 2013

Auszeichnung der RSO als „Schule der Zukunft“

Viele engagierte Schülerinnen und Schüler prägen das Bild de08_Realschule-Oberpleis551bc11df2f2dr Realschule Oberpleis durch ihren sozialen, ökologischen und weltoffenen Einsatz.

Am Freitag, den 13.3.2015 erhielt die Realschule Oberpleis zum inzwischen dritten Mal im Rahmen einer  festlichen Auszeichnungsfeier in der Universität Bonn das Zertifikat „Schule der Zukunft“. Sie wurde von der Bonner Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller, Dr. Norbert Reichel, Gruppenleiter im Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW (MSW), sowie Ute Wiehlpütz, schulfachliche Dezernentin der Bezirksregierung Köln, ausgezeichnet für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Landeskampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“.

Die Landeskampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ ist eines der fünf Leitprojekte der nordrhein-westfälischen Landesregierung zur Umsetzung der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005 – 2014“, die die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in die nationalen Bildungssysteme integrieren möchte. Sie wurde 2013 als offizielle UN-Dekade-Maßnahme ausgezeichnet. Die Landeskampagne ist der Beitrag von NRW zur Umsetzung der UN-Dekade. Sie wird vom Umwelt- und Schulministerium unterstützt und seit vielen Jahren durch die Natur- und Umweltschutz-Akademie Nordrhein-Westfalen (NUA NRW) koordiniert und durchgeführt.

Bei einem „Markt der Möglichkeiten“ gab es Gelegenheit, die verschiedenen Projekte aller Preisträger kennenzulern16_Realschule-Oberpleis551bbeda0d1f0en.

Dabei war auch die RSO mit einem Stand vertreten, der durch einige der Schülerinnen und Schüler betreut wurde, die sich bei den Schulsanitätern, den Peers, Streitschlichtern, Sporthelfern, dem Umweltteam und dem Brasilienprojekt engagieren .

 

 

28. Januar 2013

Lotta und der Regenbogen

Die Realschule Oberpleis verabschiedete sich  von ihrer
Rektorin Käthemarie Gundelach

Auf You Tube kann man hören und sehen, wie Käthemarie Gundelach von ihrem Beruf schwärmt. Befragt nach den Kritierien, die einen guten Lehrer ausmachen, erklärt die Rektorin der Realschule Oberpleis (RSO), was sie am Lehrerberuf so sehr mag: die vielfältigen interessanten und spannenden Herausforderungen, die sie täglich bewältigt. Sie sei, so erklärt sie, neben dem Wissensvermittler auch Seelentröster, Berufsberater, Reisebegleiter, Entertainer und Manager. All das bewältige sie als Einzelkämpfer und auch als Teamplayer. Man kann Käthemarie Gundelach ansehen, wie sehr sie ihren Beruf mit all seinen Facetten liebt. Eine Frau mit Herz und Verstand. Das macht den guten Lehrer aus.

Nach 41 Berufsjahren an der Realschule Oberpleis, in denen sie mehr als 4000 Schülerinnen und Schüler mit der Fachoberschulreife ins Leben entlassen hat, wurde Frau Gundelach nun feierlich verabschiedet. Mit ihr feierten die letzten vier Schülerjahrgänge, die die Realschule Oberpleis besuchen, bevor sie im Jahr 2018 ausläuft, Vertreter der Stadt Königswinter, der Bezirksregierung Köln, der Schulleitungen des Kreises, der außerschulischen Partner sowie der Elternschaft.

Käthemarie Gundelach war eine sehr gute Lehrerin für Mathematik und Physik, schwärmten Schüler und Eltern, eine, die einem wirklich etwas beibringt. Und sie war eine hoch geschätzte Rektorin, voller Schaffenskraft, Elan und Zugewandtheit. Das hörte man in jeder einzelnen der zahlreichen Laudationes.

Wie nachhaltig der Eindruck ist, den Frau Gundelach auf ihre Zöglinge gemacht hat, kann man nicht zuletzt an den bewegenden Darbietungen ihrer Schüler und Schülerinnen sehen, von denen die ältesten zum Abschlussjahrgang 1976 gehören.
Käthemarie Gundelach hat in den Jahrzehnten als Lehrerin und als Mitglied der Schulleitung vieles auf die Beine gestellt, das als vorbildlich gilt. So ist zum Beispiel die von ihr ins Leben gerufene jährliche Berufsorientierungsveranstaltung an der RSO einmalig in ihrer Größe und Reichweite. Das Schulleben unter Rektorin Gundelach war sehr vielfältig. So organisieren etwa Sporthelfer den Pausensport für ihre Mitschüler, arbeiten die sogenannten „Peers“ im Rahmen der schulischen Suchtprävention, stehen Streitschlichter in Konfliktfällen bereit, werden  Schulsanitäter ausgebildet und sind immer wieder im Einsatz und vieles mehr.

Die Rektorin setzt sich zur Ruhe – was aber in Käthemarie Gundelachs Fall sicher nicht heißen wird, dass das Leben ruhiger wird. Ganz vorne in der ersten Reihe der Aula sitzt bei der Feierstunde ein kleiner Mensch, der künftig viel Zeit mit ihr verbringen darf: ihre kleine Enkelin Lotta. Ihr will sie den Regenbogen zeigen, sobald er sich am Himmel zeigt und sie wird ihr sicher gleich dazu erklären, dass die Farben durch die Brechung des Sonnenlichts in den Wassertropfen zustande kommen. So ganz kann man das Lehrersein dann wohl doch nicht lassen.

Sylvia Grosse  Pressearbeit RSO